Klassikertreffen
Damit sich ein Auto Oldtimer nennen darf und es das begehrte „H-Kennzeichen“ bekommt, muss es mindestens dreißig Jahre auf dem Buckel, Pardon auf dem Fahrgestell haben und in Deutschland angemeldet gewesen sein. Außerdem muss ein Gutachten von einem technischen Überwachungsverein vorliegen und der Originalzustand garantiert werden. Naben all diesen bürokratischen Vorschriften findet sich aber vor allem eins in den Herzen der Oldtimerfans: Begeisterung und Enthusiasmus. Alles Rund um Gefährten älteren Baujahrs finden Sie auf unseren Magazinseiten. Und auch die stolzen Klassikerbesitzer kommen auf ihre Kosten, denn auch über Zubehör soll hier gesprochen werden. Von den Gardinen am Bulli bis zum Fuchsschwanz am Manta ist alles dabei.
Neben Herzblut steckt oft auch viel Geld in den betagten Karossen. Einige der meist begehrten Klassiker sind jetzt schon weit über eine Million Euro wert. Um ein solch edles Sammlerstück zu ergattern, benötigt man nicht nur das nötige Kleingeld. Auch die richtigen Kontakte und das genaue Kennen der Oldtimerszene sind notwendig. Eines der bekanntesten Modelle ist sicherlich der Ford Mustang. Er wurde vor Allem durch den Film “Bullitt” mit Steve McQueen bekannt und beliebt. Film Autos – wie auch dem fliegenden Ford Anglia aus Harry Potter – geht eine fast generelle Beliebtheit nach.
Aber auch schon heute denkt man an die Oldtimer von Übermorgen. Als eines der bekanntesten Autos wäre hier der Lamborghini Reventón, mit der Nummer 0/20, zu nennen. Er wurde direkt für das Lamborghini-Museum gebaut und dürfte nach dreißig Jahren wohl ein Vielfaches seines Neupreises von rund einer Million Euro wert sein. Denn er ist nicht nur eines der teuersten Autos der Welt, sondern auch eines der seltensten, von ihm wurden nämlich nur zwanzig Stück produziert.
Doch auch dem Normalbürger sollen die Sammelleidenschaft und die Begeisterung für Klassiker und Oldtimer nicht verwehrt bleiben. So sind nicht alle Old- oder Youngtimer unglaublich teuer, wenn es nicht unbedingt ein Mercedes Silberpfeil sein muss. Für jeden Geldbeutel kann etwas gefunden werden. Ob Autos oder Motorräder liegt beim Geschmack des Sammlers. Aber auch Nutzfahrzeuge und LKW erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Gerade wenn man sich als Bastler vornimmt Krafträder, Autos oder LKW’s selbst zu restaurieren bekommt man, sogenannte Scheunenfahrzeuge, schon oft für wenige hundert Euro. Zwar macht man sich damit sehr viel Arbeit, kann jedoch nach der Restauration stolz darauf sein, einen Beitrag zum Erhalt der mobilen Geschichte geleistet zu haben.